Baden in Emstal

Nachdem ich letzten Sommer schon nicht zum Baden gekommen war, hatte ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen, mal wieder richtig im See zu schwimmen. Pascale ist ja auch ganz scharf auf planschen und Baden, aber bei ihr muss man höllisch aufpassen, dass sie sich nicht ertränkt. Sie springt nämlich ganz furchtlos ins Wasser rein. Dass sie nicht schwimmen kann, ist ihr egal. Tja, und dann ist da ja noch Janosch, den ich nicht mit ins Wasser nehmen kann. Ich habe mir also Oma Elvira engagiert, die kam heute mal mit (obwohl sie selbst gar nicht so gern baden geht) und schob Janosch im Kinderwagen am Strand entlang. Also zog ich Pascale ihren tollen Lieblingsbadeanzug mit Mickey Mouse an und streifte ihr ein paar Schwimmflügel über die Arme. Und schon stürzten wir uns beide in die kalten Fluten. Pascale juchzte und jauchzte (“ach, ist das schön hier”). Und wir planschten fröhlich vor uns hin. Und kurzzeitig konnte sich Pascale sogar allein mit den Schwimmflügeln über Wasser halten. Dann wollte sie gern noch im Sand buddeln, Schätze suchen und Picknick machen. Aber leider mussten wir wieder nach Hause und Mittag essen, damit sie auch noch Mittagsschlaf machen konnte. Sie bettelte “noch einmal ins Wasser und dann fahren wir nach Hause”. Aus einmal wurde dreieinhalbmal, weil sie sich zwischendurch wieder im Sand sühlte und nochmal abgespült werden musste. Beim letzten Mal habe ich sie dann rausgetragen, damit sie sich nicht mehr im Sand schmutzig machen kann. Ach ja, wenn wir doch öfter baden könnten.

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