die Ereignisse der letzten Wochen

… waren so zahlreich, dass ich gar nicht dazu gekommen bin, darüber zu berichten.

Am Sonnabend, den 20.8.2011 habe ich mit recht vielen Gästen meinen 40. Geburtstag (nachträglich) gefeiert. Das war sehr schön. Leider war der Tag so schwuppdiwupp viel schneller als andere Tage vorbei – schien es mir. Es war sagenhaft schönes Wetter. Die Gäste waren gut drauf – allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem gegen Abend ein Heer von Mücken über uns herfiel. Dem waren die meisten nicht gewachsen und hatten nur noch eins im Sinn – Flucht. So war die Party denn recht plötzlich vorbei und wir hatten noch eine ganze Woche an den Essensresten zu knabbern.

Am Sonntag hingegen saßen wir tagsüber nochmal mit den Kefferhäusern und meinen Eltern gemütlich im Garten, bevor sich abends das schöne Wetter endgültig verabschiedete. Ich hatte einige Pflanzen geschenkt bekommen, die habe ich mit Papas Hilfe am Sonntag eingepflanzt. Mit Bianca konnte ich immerhin ein paar Minuten Federball spielen – Federball hatte ich seit vielen Jahren nicht mehr gespielt, da kamen uralte Erinnerungen aus RKW-Zeiten zum Vorschein.

In der Woche danach hatte Philipp Urlaub, aber leider starke Schmerzen im Rücken und konnte sich kaum bewegen. Beim Arbeiten in der Woche danach war es dann wieder besser. ;-)

Am Sonnabend, den 27.8. waren wir in Berlin im Ökowerk und haben mit einigen anderen Familien ein Picknick gemacht und die Ausstellung Wasserleben besucht. Beim Picknick haben uns schon wieder mal die heimtückischen Mücken heimgesucht. Aber irgendjemand hatte ein wirklich brauchbares Mückenspray mitgebracht, das mussten wir uns auch gleich kaufen: S-quito stopp von dm. Die Ausstellung war nicht schlecht und Pascale klebte gleich wie vernarrt an einem 8-jährigen Mädchen (Nora). Als dieses Mädchen dann wegen einer Geburtstagsfeier früher weg musste, hängte sie sich an einen 5-jährigen Jungen ran. Ich konnte eine Weile das Spiel der beiden beobachten und war völlig fasziniert davon, wie die beiden zwar jeder sehr verschiedene komplexe Phantasiewelten aufbauten und in diesen spielten (nicht miteinander, sondern einer neben dem anderen), und dann im nächsten Moment eine gemeinsame Phantasiewelt hatten, in der sie zusammen spielten. Das wechselte dann alle paar Sekunden, mal war jeder für sich, mal agierten sie miteinander. Sowas habe ich vorher noch nie bei zwei Kindern gesehen.

Danach hatten wir die Idee, mal auf den Funkturm zu gehen, aber der war leider nicht zugänglich. Erst ab 13. September darf man wieder rauf.

Am Sonntag, den 28.8. hatte uns Iris zum Geburtstagsbrunch eingeladen. Sie ist bisher die einzige, die mal eine Geburtstagsfeier mit Rücksicht auf anwesende kleine Kinder gemacht hat. Kinderfreundlicher Ort und kinderfreundliche Zeit, prima. Ich wünschte, dass auch andere, die in Gaststätten feiern, mal daran denken würden. Jedenfalls waren wir in Friedrichshain in der Kinderwirtschaft und die haben hinter dem eigentlichen Gaststättenraum noch einige kleine Zimmer, in denen gespielt und getobt und gewickelt werden kann, das machte auch unseren Kindern so viel Spaß, dass sie gar nicht wieder weg wollten. Ein Bällebad für Kleine, eine Rutsche, eine Theaterbühne, etwas Spielzeug und ein Kletterparcours für etwas größere – damit können sich Kinder schon eine ganze Weile beschäftigen. Sie haben es sogar geschafft, dass auch Oma und Yaiza ein paar Mal durch die Kletterlandschaft geklettert sind.

In den letzten Tagen wirkte Janosch nicht ganz so fit und zeigte am Mittwoch auf seinen Mund “aua”. Da dachten wir, er bekommt noch einen Zahn und hat deshalb Beschwerden. Heute – mitten auf dem Kinderflohmarkt in der Kita Zwergenland – haben wir bemerkt, dass er Blasen an Händen und Füßen hat. Tipps anderer Eltern und Nachschlagen bei Google ergab, dass diese Krankheit meist “Mund-Hand-Fuß”-Krankheit genannt wird und hoch ansteckend ist, man sie aber gar nicht behandeln kann, weil es ein Virus ist, gegen den keine Medizin hilft. Man muss einfach abwarten, bis der Körper die Viren besiegt hat. Janosch jammert ab und zu ein bisschen rum, aber im Großen und Ganzen macht ihm die Krankheit nicht so viel aus, habe ich den Eindruck. Am schlimmsten war es Mittwoch Nacht, als er zweimal aufwachte und jedesmal für mein Empfinden ewig lange geheult hat, bevor er wieder einschlafen konnte.

Trotzdem haben wir Pascale heute zu Maras Geburtstagsfeier auf die Domäne gelassen (könnte ja sein, dass sie den Virus übertragt und andere Kinder ansteckt). Sie wäre so unendlich enttäuscht gewesen, wenn wir gesagt hätten, sie darf nicht hin. Es hat ihr auch sehr gut gefallen. Erzählt hat sie mir von einem Mäusetheater, wo einige Mäuse durch kleine brennende Ringe gelaufen sind (klang für mich eher nach Mäusezirkus, aber egal). Was sonst gewesen ist – keine Ahnung.

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