Entwicklungsgespräch

Die Erzieher in der KiTa haben heute in der Mittagspause (als die Kinder schliefen) ein Entwicklungsgespräch mit mir geführt. Philipp konnte leider nicht dabei sein.
Damit auch alles besprochen und nichts vergessen wird, haben die Erzieher dafür einen Fragenkatalog zu einer ganzen Reihe von Themen: Wohlbefinden des Kindes (in der KiTa), körperliche Fähigkeiten, Schlafen, Verhalten in der Gruppe, sprachliche Entwicklung usw. Da haben sie mir also endlich mal ein paar Details aus dem KiTa-Alltag erzählt. Das fand ich spannend.
Woran ich mich noch erinnern kann:

  • Pascale fühlt sich in der KiTa inzwischen sehr wohl, hat sich gut eingelebt, die anderen Kinder mögen sie gerne
  • Pascale kann alles, was man mit 2 Jahren können sollte, es gibt also keinen Bedarf für irgendwelche Maßnahmen, um Defizite aufzuarbeiten
  • Pascale ist sehr sehr weit in ihrer sprachlichen Entwicklung, sie kann sich schon sehr gut verbal ausdrücken und tut es auch.
  • Pascale zeigt deutlich, was sie will oder nicht will, was sie mag oder nicht mag. Zum Beispiel reagiert sie sehr deutlich, wenn ihr manchmal die Umarmungen und Liebkosungen der anderen Kinder zu viel werden. (Ich kenne das ja von zuhause, wenn Papa mit ihre schmusen will: 1. Stufe: “Nein!” 2. Stufe: “Ich mag es nicht.” 3. Stufe: “HÖR AUF!!” 4. Stufe: “Du darfst das nicht. Geh weg.” Wenn man es dann immer noch versucht, fängt sie auch an, denjenigen zu schubsen und zu hauen. Was ich dann aber sehr verständlich finde, denn verbal hat sie ja nun wirklich fast alles ausgeschöpft, was möglich wäre.)
  • Pascale wird in der KiTa auch mal handgreiflich und schubst andere Kinder, aber nicht mehr als die anderen und nicht von selbst und ohne Grund. Manchmal ist es eben einfacher, ein Kind einfach nur wegzuschubsen als wortreich zu erklären, dass es kein Recht hat, einem das Spielzeug wegzunehmen, ganz besonders, wenn das Kind die Erklärungen sowieso nicht verstehen würde. ;-)
  • Pascale ist auch in ihrer körperlichen Entwicklung altersentsprechend weit (außer dass sie größer und schwerer als der Durchschnitt ist). Sie kann schnell rennen, hopsen, schaukeln, auf einem Bein stehen, Treppen laufen usw. – alles prima.
  • Pascale kann sich schon ziemlich gut aus- und anziehen.
  • Pascale träumt gerne. Sie hat Phasen (sowohl in der KiTa als auch zuhause), wo sie einfach nur in die Luft guckt und träumt. Sie braucht anscheinend die Abwechslung von wildem Toben und Phasen der Ruhe. Beim Spazierengehen trödelt sie aber oft der Gruppe hinterher und betrachtet hier ein Blatt, dort einen Baum usw. Sie kümmert sich nicht darum, dass die anderen weiterwollen und auf sie warten müssen, sie lebt einfach ihren Rhythmus.
  • Pascale ist an allen Angeboten und Aktionen interessiert. Sie malt, knetet, bastelt, experimentiert …. gerne und ausdauernd. Wenn die anderen Kinder schon keine Lust mehr haben, sitzt Pascale oft noch viel länger da und malt und knetet usw. Was sie auch gerne mag: sich verkleiden
  • feste Freundschaften gibt es in dem Alter üblicherweise noch nicht und auch Pascale hat noch keine festen Freunde in der KiTa-Gruppe, aber dennoch gibt es Vorlieben: am liebsten und häufigsten beschäftigt sie sich mit Bela und Felina und aus der Nachbargruppe Luana und Julia. Leider gehen ja alle großen Kinder im August aus der Gruppe raus in den sogenannten Elementarbereich, sodass Pascale dann außer Noah niemanden mehr in ihrem Alter zum Spielen hat. :-(
  • seit einiger Zeit schläft Pascale in der KiTa nicht mehr nur 30-45 Minuten, sondern üblicherweise etwa 1,5 Stunden. Kein Wunder, dass sie abends immer erst so spät ins Bett geht

Fazit: die Erzieherinnen sind sehr zufrieden mit Pascale. Das Gespräch war dann mehr dafür da, dass ich meine Neugier ein wenig stillen und die Erzieherinnen ausfragen konnte (sonst haben die ja immer keine Zeit dafür), als dass es für Pascales Entwicklung wichtig gewesen wäre.

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