Herbstwetter im Januar

Ja, was macht man da? Natürlich warm anziehen und Drachen steigen lassen. Philipp hat uns rausgeschmissen. Die Kinder hatten erst keine Lust, aber dann haben sie gut mitgemacht. Und wir hatten anfangs große Probleme, den gelben einfachen Drachen zusammenzubauen (es war furchtbar windig) und die Leine zu entknoten und dann hatten wir auch noch den Schwanz vergessen, da flog er so schlecht. Während ich also mit Pascale versuchte, den gelben Drachen flott zu kriegen, hielt Janosch die ganze Zeit meinen Lenkdrachen fest und bettelte: “Mama, der Drachen soll wieder hoch.” Naja, aber da er ihn nicht lenken konnte, war der Drachen immer nur wenige Sekunden in der Luft, dann stürzte er schon wieder ab und ich musste erneut hinrennen und ihn zum Abflug hochhalten. Also rannte ich immer hin und her, mal zu Pascale, mal zu Janosch. Irgendwann hatten wir dann beide Drachen oben, Pascale hielt den gelben, ich lenkte den bunten und Janosch fasste mit an. Kurze Zeit waren allen glücklich. Dann wurde es Pascale zu langweilig mit dem gelben Drachen und Janosch wurde kalt vom Herumstehen. Janosch ging wieder rein. Pascale und ich versuchten dann zusammen, den bunten Drachen zu lenken. Pascale ruderte wild mit den Armen umher, ich konnte das kaum korrigieren. Ab und zu stürzte er deshalb ab. Aber wir flogen Kreise, Achten, Loopings, Regenbögen und lauter tolle Sachen. Einmal schaffte ich allein 12 Loopings hintereinander, während Pascale ein bisschen hin und her lief, um sich warm zu halten. Dann war es uns aber doch bald zu kalt und wir gingen wieder rein und futterten unser Mittagessen. Auf Wunsch von Pascale gab es Spinat, Rührei und Kartoffeln.

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