Freitag, der 13. und Wildkräuter sammeln in der Wildnis von Wildau

Als ich Pascale vom Zumba abholte, musste ich eine ganze Weile warten, bis sie sich umgezogen hatte. Dabei hat sie sich auch aus Versehen weh getan und erzählte mir gleich, wieviele Missgeschicke ihr heute schon passiert waren. Und sie schimpfte darüber, dass Freitag, der 13. war. Ich wollte sie davon überzeugen, dass ihr genausoviele Missgeschicke wie an jedem anderen normalen Tag auch passieren, dass sie sonst aber nicht darauf achtet und sie auch nicht zählt, aber davon wollte sie nichts hören.

Draußen sagte ich ihr, dass ich gern noch ein paar Kräuter für meinen Smoothie sammeln möchte. Ihr fiel ein, dass ich letztens gern Lindenblätter mochte und sagte: “Ich weiß, wo eine Linde steht. Lass uns da hingehen. Wir müssen erst rechts, dann geradeaus und dann links und kurz vor dem Sportplatz habe ich eine Linde gesehen.” Ich war einverstanden und wir gingen los. Ich wunderte mich, wie sie auf diesem Weg zum Sportplatz kommen wollte, denn alle Sportplätze, die ich kenne, erreicht man anders. An der ersten Ecke merkte Pascale das auch. Sie überlegte. Und kam zu dem Ergebnis, dass sie verwirrt war, weil sie sonst immer von einer anderen Stelle aus losgehen. Um ihr die Orientierung zu erleichtern, schlug ich vor, dass wir zu dieser anderen Stelle gehen und von da aus den von ihr genannten Weg gehen. Sie war einverstanden. So schafften wir es zum Sportplatz. Sie zeigte mir die Blätter. Ich stellte fest, dass es keine Linde war, obwohl es nicht unähnlich aussah. Pascale glaubte es zwar, sagte aber immer wieder, dass sogar Frau Geisler überzeugt davon war, dass das Lindenblätter wären. Wir pflückten jedenfalls ein Blatt, gingen zum nächsten echten Lindenbaum (den Pascale auch einwandfrei identifizieren konnte) und verglichen die Blätter. Wir fanden mindestens 3 Unterschiede. Und Pascale hat also gelernt, dass man genau hinschauen muss.

Da genug Lindenbäume in der Nähe waren, konnten wir noch jede Menge Lindenblätter sammeln. Ich wollte dann aber noch ein paar andere Blätter sammeln und so gingen wir weiter in Richtung Bolzplatz. Auf dem Weg dahin kamen wir am Wildorado vorbei und ich traute meinen Augen kaum, denn da sah ich: ganz viele Büsche mit leckeren, reifen roten Johannisbeeren. Einfach so am Weg. Pascale war gar nicht erstaunt, sie meinte, sie kennt die Büsche schon. Wir fingen an, Johannisbeeren zu essen. Und aßen und aßen und aßen …..

Eine halbe Stunde später gingen wir dann doch noch weiter zum Bolzplatz, wo wir Himbeerblätter, Löwenzahn, Gundermann, Wilde Möhre und Giersch pflückten. Auf dem Rückweg gingen wir noch durch herrliche Wiesen- und Waldstücke am anderen Sportplatz vorbei. (Einfach herrlich, dass dieser Ort hier noch so halbwilde Flächen hat). Da klingelte mein Handy, es war schon 7 Uhr und Philipp wollte wissen, wo wir denn bleiben und wann wir Abendessen wollen. Ach ja, es war so schön in der Wildnis von Wildau, dass wir gern noch weiter da herumgestreift wären, aber wir gingen daraufhin natürlich auf dem schnellsten Weg nach Hause. ;-)

Pascale fand unseren kleinen Ausflug übrigens auch ganz ausgesprochen wunderschön. Von wegen Freitag, der 13. ist ein Unglückstag!

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Erlebnis im Supermarkt

Während Pascale gestern beim Zumba tanzte, war ich mit Janosch bei REWE einkaufen. Wir waren schon fast an der Kasse, da ging ich nochmal zurück, weil ich Quark kaufen wollte. Janosch fragte prompt, warum ich zurückgehe und ich sagte es ihm. Da rief er freudig aus (und recht laut): “Quark, juhu, ich mag Quark!” Das hörte ein Mann, an dem wir gerade vorbeigingen und rief laut zurück: “Ihhh, wer ist denn sowas? Fleisch musst man essen, das ist viel besser.” Wir waren inzwischen schon vorbei und fast am Milchregal, aber Janosch rief wieder laut zurück: “Nö, kein Fleisch. Arme Tiere.” Der Mann schüttelte  nur den Kopf. Wir holten unseren Quark, gingen zur Kasse und als wir bezahlt hatten, fragte die Verkäuferin Janosch, ob er die Fußballsammelkarten haben möchte. Janosch lehnte ab. Da hörte ich hinter mir schon wieder diesen Mann von vorher und diesmal sagte er: “Sowas. Kein Fleisch, kein Fußball, du bist ein komischer Junge.”

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Pfiffikus Janosch

Nachdem im letzten Jahr bei uns eingebrochen wurde, haben wir jetzt endlich mal im Erdgeschoss die Fenstergriffe ausgetauscht gegen solche, die man nur durch Drücken auf einen Knopf öffnen und schließen kann. (Solche mit Schlüssel abschließbaren fanden wir zu umständlich.) Vor einigen Tagen, als die Kinder nach Hause kamen, waren also plötzlich die Griffe dran und man konnte die Terrassentür nicht mehr einfach so durch Drehen des Griffes öffnen. Pascale versuchte sich daran und war ratlos. Sie bat uns aber, ihr die Tür aufzumachen. Ihre erste Idee, wenn sie etwas nicht kann, ist meistens, sich Hilfe zu holen. Ist ja auch nicht schlecht, aber manchmal ist es auch gut, sich zunächst selbst an der Lösung eines Problems zu versuchen. Janosch ist da ganz anders. Der lebt ständig nach dem Motto: “Hilf dir selbst und zwar sofort!” Noch bevor Pascale überhaupt die veränderten Türgriffe gesehen hatte, hatte Janosch sie schon komplett untersucht und herausgefunden, was zu tun ist. Gut, dass er sie nicht zerlegen kann ohne Werkzeug :-). Denn gewöhnlich nimmt Janosch alles auseinander und probiert alles aus, was ihm in die Finger kommt. Man kann schon gar nicht mehr aufzählen, was er alles schon kaputt gemacht hat und was Philipp schon alles repariert hat.

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Kindergeburtstag und Kinderängste

Janoschs Geburtstag haben wir letzte Woche ganz gemütlich gefeiert. Uli hatte seine Manuela und ihre Kinder Eva (11) und Christopher (7) mitgebracht. Eva und Pascale hingen den ganzen Tag zusammen herum, entweder in Pascales Zimmer oder draußen im Garten. Die hatten sich anscheinend viel zu erzählen.

Christopher sprang hier und da herum, war ganz scharf drauf, auch mal Janoschs Bogen auszuprobieren und spielte auch sonst ganz gut mit Janosch zusammen. Janosch hatte von uns Pfeile und einen Langbogen geschenkt bekommen. Davon war er ziemlich schnell fasziniert und hat auch sehr schnell den Umgang damit gelernt (ok, er ist nicht perfekt, aber er schießt in einer beeindruckenden Pose und trifft aus geringer Entfernung die Zielscheibe – das ist nicht leicht). Er hat dann auch am Nachmittag gleich allen Interessierten erklärt, was man wissen muss. Wie man den Bogen hält, wie man den Pfeil einnockt (rote Feder nach außen, Pfeil in die Mitte der Sehne und links vom Bogen, wenn man mit rechts die Sehne zieht) und viele Dinge mehr. Ich habe es auch mal probiert und prompt Löcher in das Sicherheitsnetz vom Trampolin geschossen. Die Zielscheibe ist aber auch schon gut zerlöchert. Leider ist gleich an diesem ersten Tag die Sehne kaputtgegangen. Wir haben aber vom Händler eine Ersatzsehne zugeschickt bekommen und Philipp hat die kaputte dann noch repariert, sodass wir jetzt zwei haben.

Das Wetter war wunderschön, kein Regen, viel Sonne, aber nicht zu heiß und so konnten wir draußen auf der Terrasse sitzen, Seifenblasen machen, Diabolo üben (hatte Yaiza mitgebracht, daran hab ich mich dann auch mal versucht) und vieles mehr. Abends hat Philipp dann noch gegrillt und die Kinder haben sich über gegrillte Hähnchenkeulen hergemacht – was definitiv eines ihrer Lieblingsessen ist.

Eine eigene Geburtstagsfeier nur mit Kindern gab es aber bisher nicht, denn Janosch war sich nicht klar darüber, wer eingeladen werden soll. Bis vor einigen Wochen sollte zum Beispiel Nick unbedingt eingeladen werden, aber jetzt ist Nick wieder doof und er will ihn nicht sehen. Lisa (die letztes Jahr eingeladen war) hat Janosch angeblich mal angedroht, dass sie ihn verhauen will, das kann ich natürlich verstehen, dass Janosch sie dann nicht einladen will. Anscheinend ist seine Angst vor dem Verhauenwerden von Lisa durchaus real, denn er erzählt immer wieder davon. Pascale erklärt ihm dann jedes Mal, dass Lisa ihn bestimmt nicht verhauen kann, denn im Kindergarten ist doch immer ein Erzieher dabei, der aufpassen und eingreifen wird. Pascale hatte auch schon angeboten, dass sie mit Lisa mal ein Hühnchen rupfen will (ja, ja, das waren ihre Worte) und dann ist bestimmt wieder alles gut. Aber da Pascale das Hühnchen ausgerechnet eine halbe Stunde vor der Geburtstagsfeier rupfen will (und ich den Ausgang einer solchen Aktion als unbestimmt einschätze) habe ich nicht eingewilligt, Lisa zum Hühnchenrupfen einzuladen.

Gestern wollte Janosch bei Pflanzenkölle ins Bällebad. Ich hatte aber andere Dinge zu tun und wollte ihm klarmachen, dass ich ihn da nicht alleinlassen kann. Da passt ja keiner auf ihn auf, habe ich gesagt. Und welchen Gedanken assoziiert Janosch: “Hm, ja, vielleicht kommt ja Lisa vorbei und haut mich. Wenn dann keiner da ist, der aufpasst, ja, das geht nicht, dann kann ich wirklich nicht allein im Bällebad bleiben.” Lisa ist zwar mindestens ein Jahr älter als Janosch, aber eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass er sich nicht auch allein gegen sie wehren kann. Schwächlich ist er ja nicht.

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das vergessliche Kind

Dass Pascale regelmäßig vergisst, an Dinge zu denken, die sie für die Schule braucht und dass sie auch immer vergisst, einen Essenplan mitzubringen, daran bin ich ja schon gewöhnt. Aber letzte Woche Mittwoch hat sie sogar vergessen, zum Mittagessen zu gehen, obwohl ich ihr vorher extra nochmal gezeigt habe, wo ihre Essenmarke ist. Als ich sie nachmittags abholte und sie über Hunger klagte, fragte ich sie, was es denn zum Mittag gab. Da erst fiel ihr auf, dass sie es einfach vergessen hatte. Da sie auch kein Vesperbrot dabei hatte (sie kam von der Klassenfahrt zurück), hatte sie seit dem Frühstück vor der Rückreise nichts mehr gegessen. Sie fand das aber gar nicht weiter schlimm. Essen ist eben nicht so wichtig.

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merkwürdige Unterhaltung

Janosch: “Pascale, weißt du, wo das zweite Teil hiervon ist? ”
Pascale: “Nein.”
Janosch: “Warum nicht?”
Pascale: “Darum nicht.”
Janosch: “Warum darum nicht?”
Pascale: “Darum darum nicht.”
Janosch: “Warum darum darum nicht?”
Pascale: “Darum darum darum nicht.”
Janosch: “Warum darum darum  darum nicht?”
Pascale: “Darum darum darum  darum nicht.”
Janosch: “Warum darum darum darum nicht?”
Pascale: “Darum darum darum  darum darum nicht.”

Pascale: “Darum darum darum darum darum darum darum darum darum nicht.”
Janosch: “Es gibt zwei Teile hiervon. Eins gehört dir und eins gehört mir. Sag mir, wo in meinem Zimmer die sind.”
Pascale: “Nein nein nein nein nein nein nein nein nein.”
Janosch: “Das hier ist deins. Hast du auch meins?”
Pascale: “Hab ich nicht.”
Janosch: “Warum nicht?”
Pascale: “Hab ich hab ich hab ich hab ich nicht.”
Janosch: “Warum nicht?”
Pascale: “Darum nicht?”
Janosch: “Warum darum nicht?”
Pascale: “Darum darum darum darum nicht.”
….
Und dann haben sie das abgebrochen und sich anderen Dingen zugewendet.

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Ansichten zum Anziehen

Vor ein paar Tagen war ich draußen im Garten, als Janosch dort auftauchte – splitternackt. Es war warm, die Sonne schien. Ich sagte ihm, dass er vielleicht einen Sonnenbrand bekommt, wenn er zulange nackt in der Sonne bleibt, weil seine Haut die Sonne nicht gewöhnt ist. Das wollte er nicht. Er ging ins Haus und zog sich an: 2 Unterhosen, 2 T-Shirts, 2 Hosen. Philipp fragte ihn, warum und Janosch erklärte: “Ich ziehe alles 2x an, damit die Sonne nicht an meine Haut kommt.” Naja, man kann es auch übertreiben.”

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Haushaltshilfe oder Berufswunsch

Gestern Abend gab es Spargel mit Rühreiern und Kartoffeln. Janosch sah, wie ich Kartoffeln schälte und fragte: “Mama, darf ich das machen?” Ich gab ihm den Gemüseschäler und er versuchte sich im Kartoffelschälen. Zuerst klappt es gar nicht. Dann zeigte ich ihm, dass er mit dem Schäler ein bisschen mehr gegen die Kartoffel drücken muss. Kraft hat er ja, er wusste nur nicht, wie er sie einsetzen muss. Kurze Zeit später schaffte er es. Natürlich war er noch nicht so geschickt und es dauerte eine ganze Weile länger als bei mir, bis er eine Kartoffel fertighatte, aber er bemühte sich sehr. Nach 2 Kartoffeln rannte er aber plötzlich zu Pascale an den Computer und schaute, was sie da schaute. Ich sagte nichts weiter dazu und schälte selbst weiter. Aber nach ein paar Minuten sagte Janosch zu Pascale: “Ich gehe jetzt wieder Kartoffeln schälen.” Und schwupps, war er wieder bei mir und wollte weitermachen. Durfte er auch. Ich kümmerte mich derweil schon mal um die Eier. Nach einer Weile berichtete mir Janosch ganz erstaunt: “Das macht mir ja Spaß. Vielleicht werde ich ja ein Koch.”

Ich finde es jedesmal sehr interessant, wenn Janosch über seinen späteren Beruf nachdenkt. Manchmal fragt er mich: “Mama, was soll ich werden? Bauarbeiter oder Polizist?” Oder irgendetwas anderes, von dem er gerade erfahren hat, dass das ein wichtiger Beruf ist. Unangenehm ist es allerdings, wenn er mich immer wieder fragt, wo und als was ich arbeite, also was mein Beruf ist. Ich habe es ihm zwar schon mehrmal erklärt, aber anscheinend hat er das noch nicht so richtig verstanden.

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die drei …

Pascale hat mir heute erzählt, dass sie mit Damjan und Dustin aus ihrer Klasse einen Detektivclub gegründet hat. Ich finde das unglaublich! Ich habe sie sofort nach Details ausgefragt. Leider konnte sie mir nur berichten, dass sie noch keinen einzigen Fall lösen konnten, weil in dieser Schule einfach nichts passiert. Sowas aber auch. Es geschehen keine Verbrechen an dieser Schule, es gibt keine Arbeit für Detektive. Wir Eltern sind darüber froh, die Kinder sind gelangweilt. Aber sie treffen sich regelmäßig auf dem Schulhof und besprechen irgendwelche Dinge.

Und sie haben einen Namen: die Drei Punkte. Hi hi, sie konnten weder die drei Fragezeichen noch die drei Ausrufezeichen sein, denn sie sind ja ein gemischtgeschlechtlicher Detektivclub. (Falls es jemand nicht kennen sollte: es gibt jede Menge Bücher und Hörspiele von den drei Fragezeichen = Detektivclub von den 3 Jungen Justus, Peter und Bob und ganz wenige von den drei Ausrufezeichen = Mädchen-Detektivclub von Kim, Franzi und Marie).

Sehr interessant fand ich, dass Pascale und Damjan den Club gegründet haben und Dustin erst nach einer “enorm-Prüfung” (wenn ich Pascale richtig verstanden habe, musste das eine Prüfung sein, die viel schwerer als jede normale Prüfung ist) aufgenommen wurde. Pascale und Damjan haben einen Fall nachgespielt und Dustin musste den Fall lösen und das hat er anscheinend geschafft. Es ging wohl so: Damjan war der Dieb und hat Pascale ein Portemonnaie geklaut (das Portemonnaie haben sie in Ermangelung eigener Bestände extra in der Bibliothek des Horts ausgeliehen), Pascale gab dem Test-Detektiv Dustin eine Täterbeschreibung und Dustin musste den Dieb dann ausfindig machen.

Bin gespannt, was die drei … in nächster Zeit alles so anstellen werden.

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unser kleiner Ausflügler

Seitdem Janosch einen ordentlichen Roller hat, macht er selbständig Ausflüge. Heute kam er erschöpft zurück mit den Worten: “Mann, war das ein langer Ausflug. Ich bin so k.o.” Auf Nachfrage erzählte er mir, dass er bis zur Autobahn und zurück gefahren ist. Glück gehabt, da kann ja nichts passieren. Eigentlich darf er nur um den Block fahren, aber die Autobahn erreicht man von hier aus über einen Wanderweg ohne Autoverkehr und der führt dann als Brücke über die Autobahn drüber.

Neulich bin ich mit ihm zusammen gefahren, er vorneweg, ich hinterher. Da ist er doch ruck zuck über die Bergstraße gefahren und ich war mir nicht sicher, ob er nach Autos geguckt hat. Und er fuhr einfach da lang, wo es ihm Spaß machte, Orientierung hatte er keine. Allein hätte er nicht zurück nach Hause gefunden. Deshalb hoffe ich sehr, dass er sich daran hält, dass er allein nur um den Block oder auf dem besagten Wanderweg fährt.

Eigentlich kann man das, was Janosch macht, gar nicht als Ausflüge bezeichnen. Trainingseinheiten kommt der Wahrheit viel näher. Er rast, so schnell er kann, bis er nicht mehr kann. Um die Schönheiten des Wegs kümmert er sich dabei nicht. Ganz anders Pascale. Bei ihr sind Ausflüge eher gemütlich. Hier ein Päuschen, da ein Päuschen, ein kleines Spiel am Wegesrand und die Taubnesseln ausgelutscht – und mit Picknick ist es sowieso am schönsten. :-)

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