Trampolin

Wir haben uns von Felina, Luca, Ellen und Thorsten (Felina geht in Pascales KiTa-Gruppe) ein Trampolin ausgeliehen. Das steht jetzt im Kinderzimmer und Pascale will dauernd da rauf. Leider kann sie noch nicht allein springen. Und so müssen wir sie je nach Laune an den Händen halten, an den Armen hochheben (höher als sie hopsen kann) oder im Kreis umherschleudern. Das ist unheimlich anstrengend. Ich halte jeweils nur 2-3 Minuten durch und bin aus der Puste. Pascale kann oder will das einfach nicht verstehen und verlangt grundsätzlich nach mehr. Wenn sie nicht mehr bekommt, schreit sie und schmeißt sich hin. Deutliche Anzeichen, dass die Trotzphase begonnen hat. Oh je. Am Freitag abend saßen Philipp und ich daneben und Pascale wälzte sich heulend auf dem Trampolin hin und her. Ich meinte zu Philipp: “Wir müssen sie ablenken.” Philipp: “Ein Buch angucken.” Pascale stand auf, sagte unter Tränen sowas wie “einen fönig” und lief ins Wohnzimmer. Kurz darauf kam sie mit dem Buch “Der kleine König” zurück. Plötzlich hörte sie zu weinen auf, Papa las ihr das Buch vor und alle waren glücklich und zufrieden … und wenn sie nicht gestorben sind, dann lesen sie noch heute “den kleinen König” (ich glaube, das ist jetzt das aktuelle Lieblingsbuch).

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