wir sind angeschlossen

Montag kam RAKW und hat unseren Schlauch fürs Wasser an die Trinkwasserleitung in der Straße angeschlossen. Abwasser wurde ja schon längst erledigt. Nur den Schacht mussten sie jetzt noch tiefer setzen. Der war beim ersten Mal viel zu hoch geworden, guckte also aus der Erde raus. Eigentlich hatten wir ja einen alten Trinkwasseranschluss, aber der war schon fast durchgerostet und die Wasseruhr in einer Grube gleich hinter dem Gartenzaun. Jetzt geht der Schlauch vom alten Anschluss (das letzte Stück war schon Schlauch) 1,5m nach Norden, 2m nach Osten und dann geradeaus nordwärts bis zur Hauseinführung. Der Mann vom MAWV kam auch gleich vorbei und verplombte den Zähler (der alte wurde wieder angebaut). Der Klempner kam erst am Mittwoch und schloss die Hausrohre an. Von Montag bis Mittwoch nutzten wir daher weiter unseren gelben Schlauch, jetzt aber nicht vom Hahn draußen, sondern vom Anschluss drinnen – ab durchs Fenster damit. Seit Mittwoch ist nun der Wasseranschluss voll funktionsfähig, aber wir haben trotzdem nicht die Möglichkeit, im Haus Wasser aufzudrehen und zu benutzen, denn entweder gibts keinen Hahn (in den Bädern und der Küche) oder kein Ausgussbecken (im Haustechnikraum, denn da sind tatsächlich Wasserhähne).

Donnerstag kam dann auch der Elektriker und hat den Hausanschluss gemacht. Einen großen Sonnenschirm hat er sich aufgestellt, weil es geregnet hat und er die Stromkabel und die Anschlussbox schützen wollte. Das sah komisch aus. Hatte was von Urlaubsatmosphäre. Ich werde davon demnächst ein Foto einstellen. Der Elektriker hat auch schon die Wechselrichter der PV-Anlage montiert, die könnte jetzt theoretisch schon Strom produzieren. Leider muss EON erst noch seinen Segen geben, bevor es so richtig losgehen kann. Ich hoffe, das klappt noch vor dem 1. Oktober, denn dann sinkt schon wieder die Einspeisevergütung.

Seit Montag hat Philipp Urlaub und arbeitet daran, die Bäder fertig zu stellen. Am Mittwoch hat der Klempner die Badewanne und die Duschboards eingesetzt und Philipp ist dabei, den Fußboden zu erhöhen, denn der muss genauso hoch wie die Duschboards sein (=5cm). Im OG hat er 3 Lagen Fermacell-Elemente eingebaut. Die erste Lage ist 3cm dick (1cm Trittschalldämmung, 2cm Fermacell) und dann noch 2x 1 Lage 1cm Fermacell. Das alles zuzuschneiden, zusammenzupuzzlen, zu verkleben, zu verschrauben und zu verspachteln, hat ganz schön lange gedauert. Und jetzt muss es auch noch grundiert und abgedichtet werden. Im unteren Bad ist es etwas einfacher, da kommt einfach 5cm Estrich rein. Hoffentlich ist das trocken und begehbar, bis der Maler am nächsten Mittwoch wieder kommt.

Die Maler waren am Montag und Dienstag wieder da und haben die Decke im EG verspachtelt und überall 2x weiß gestrichen. Übernachtet haben sie diesmal bei Familie Fetsch in der Ferienwohnung.

Uli und ich haben überall den Voranstrich an den Wänden gemacht und im OG auch den Schlussanstrich. Oben sieht jetzt alles schon recht bunt aus. Uli meinte, es sieht aus wie in einer 50er Jahre Eisdiele. Ich kenne keine 50er Jahre Eisdielen, für mich sind es einfach nur angenehme Farben. Und im EG haben wir noch die blöden Fensterfugen zugespachtelt, damit die Maler die am nächsten Mittwoch streichen können. Die Wände im EG wollen sie dann auch noch machen.

Montag kamen Söhnke und Marko von Moresby und haben die Regenfallrohre montiert. Außerdem hat Söhnke auf dem Dachboden die oberste Schicht der Zellulosedämmung nass gespritzt, damit die Flocken nicht so rumfliegen, sondern pappig werden und schön liegenbleiben.

Am Mittwoch wurde auch das Gerüst abgebaut und am Freitag kamen die Bredow-Brüder und haben die Sparren vom Wintergartendach montiert und die Stützen vorm Bungalow. Bald haben wir also auch ein Wintergartendach. Die Wände müssen danach erst produziert werden, weil man erst dann das Aufmaß machen kann, wenn das Dach da ist. Sonst ist es evtl. ein µ zu kurz oder zu lang und alles würde nicht passen.

Nachdem das Gerüst weg war, hat Manfred gelbes Rohr an die Regenfallrohre angeschlossen, damit das Wasser vom Haus weggeleitet wird. Jetzt wird auch der Bungalow nicht mehr unterspült. Und Sand hat er angeschüttet ans Haus, wo es noch offen war und den Graben an der Einführung der Leerrohre und hinten hat er auch zugeschüttet.

Fotos kommen später.

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